Billbee automatisieren für B2B-Onlineshops
Wiederkehrende Bestellungen bekannter Geschäftskunden auf Rechnung, mit Zahlungszielen, kundenindividuellen Preisen und Nettopreis-Darstellung statt Endkundenlogik. Genau daran scheitert die Standardanbindung zwischen Shopify und Billbee – nicht am Normalfall, sondern an der Ausnahme.
Was bei B2B-Händlern konkret liegen bleibt
- Die USt-IdNr. des Kunden entscheidet über die Besteuerung, wird aber selten qualifiziert geprüft – und im Zweifel haftet der Händler für die Umsatzsteuer, die er nicht ausgewiesen hat.
- Rechnungskauf mit Zahlungsziel bedeutet Mahnwesen. Ohne Anbindung an die Buchhaltung merkt niemand, dass eine Rechnung seit sechs Wochen offen ist.
- Kundenindividuelle Preislisten und Staffelpreise werden im Shop gepflegt, in der Buchhaltung aber nochmal – zwei Quellen für denselben Preis sind eine Quelle für Differenzen.
Einordnung
Typisch sind 100 bis 1.500 Bestellungen im Monat bei stark schwankendem Warenkorb, weil Nachbestellungen und Rahmenabrufe nebeneinander laufen. Reverse-Charge und innergemeinschaftliche Lieferungen sind steuerlich der heikelste Teil im B2B-Handel. Die Bewertung im Einzelfall gehört zu deinem Steuerberater – wir sorgen dafür, dass seine Vorgabe im System konsequent greift statt nur im Kopf der Buchhaltung.
Öffentlich sichtbare Signale
- Preise erst nach Login sichtbar, Nettopreis-Darstellung
- Mindestbestellwert oder Staffelpreise ab Menge
- Zahlungsart Rechnungskauf für registrierte Kunden
Kanalübergreifende Auftrags-, Bestands- und Versandabwicklung als Middleware zwischen Shop, Marktplätzen und Buchhaltung.
Ab etwa 500 Bestellungen im Monat oder beim zweiten Verkaufskanal wird eine Middleware sinnvoll. Darunter ist sie meist Overhead.
- Lohnt sich erst ab einem gewissen Volumen und mehreren Verkaufskanälen
- Eigene Regelwerke müssen gepflegt werden, sonst verlagert sich das Chaos nur
- Sonderfälle jenseits der Standardabläufe bleiben Handarbeit
Die Fälle, die den Unterschied machen
So gehen wir vor
Audit
Wir gehen deine realen Bestellungen durch und trennen den Normalfall von der Ausnahme. Bei B2B-Händlern sind das erfahrungsgemäß Fälle wie: Innergemeinschaftliche Lieferung mit qualifizierter Bestätigung der USt-IdNr. nach § 18e UStG; Sammelrechnung zum Monatsende über mehrere Einzellieferungen; Abweichende Preisliste je Kundengruppe bei identischem Artikel.
Blueprint
Wir legen fest, welche Fälle Billbee von Haus aus abdeckt und welche eine eigene Regel brauchen. Ab etwa 500 Bestellungen im Monat oder beim zweiten Verkaufskanal wird eine Middleware sinnvoll. Darunter ist sie meist Overhead.
Build
Wir bauen die Automatisierung in deinem Workspace, inklusive Fehlerbehandlung und einer Eskalation für Fälle, die eine menschliche Entscheidung brauchen.
Launch
Wir führen kontrolliert ein, dokumentieren jede Regel im Klartext und übergeben. Kein Lock-in, keine Blackbox, kein Vertrag, der dich an uns bindet.
Wie viel davon trifft auf euren Shop zu?
Trag deine Shop-Adresse ein. Die Analyse liest oeffentlich sichtbare Signale aus und ordnet ein, welche der oben beschriebenen Faelle bei B2B-Händlern typischerweise zuerst auftreten.
Wo verliert dein Store heute Zeit?
Nur öffentlich sichtbare Signale. Kein Login und kein Zugriff auf interne Shopdaten. Die Analyse ist eine Einschätzung, keine Tatsachenfeststellung.
Ein klarer erster Hebel statt einer weiteren Tool-Liste.
Du erhältst eine indikative Einschätzung des manuellen Potenzials und des wahrscheinlichsten operativen Engpasses.
Passt das auf euren Fall?
Beschreib kurz, wie es bei euch läuft. Wir antworten mit einer ehrlichen Einschätzung — auch dann, wenn eine fertige App für euch die bessere Antwort ist.
Häufige Fragen
Reicht für B2B-Onlineshops nicht eine fertige App aus dem Shopify App Store?
Für den Standardfall oft ja – und dann solltest du genau die nehmen. Kanalübergreifende Auftrags-, Bestands- und Versandabwicklung als Middleware zwischen Shop, Marktplätzen und Buchhaltung. Der Bedarf entsteht erst bei den Fällen, die daneben liegen: Lohnt sich erst ab einem gewissen Volumen und mehreren Verkaufskanälen sowie Eigene Regelwerke müssen gepflegt werden, sonst verlagert sich das Chaos nur. Wenn dich diese Fälle nicht betreffen, sagen wir dir das im Erstgespräch.
Was kostet uns der manuelle Prozess heute konkret?
Das lässt sich erst nach dem Audit seriös beziffern. Der Rahmen ergibt sich aus deinem Volumen: typisch sind 100 bis 1.500 bestellungen im monat bei stark schwankendem warenkorb, weil nachbestellungen und rahmenabrufe nebeneinander laufen. Multipliziert mit der Bearbeitungszeit je Ausnahmefall entsteht die Zahl, über die sich das Projekt rechnet – oder eben nicht.
Wem gehört das fertige System?
Dir. Wir bauen in deinem Account und deinem Workspace, dokumentieren die Logik und übergeben ohne technische Abhängigkeit von Westmonks. Laufende Tool-Kosten entstehen nur dort, wo ein externer Dienst für deinen Prozess nötig und von dir freigegeben ist.
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